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Warum wir im Winter so gerne kuscheln

Die Kuschelsaison ist eröffffnet! Mit dem Wintereinbruch kommt auch die Zeit der kuscheligen Momente. Doch warum verspüren wir gerade in den kalten Monaten das Bedürfnis, unseren Liebsten besonders nah zu sein? Die Gründe dafür sind vielseititig.

Die Kuschelsaison ist eröffffnet! Mit dem Wintereinbruch kommt auch die Zeit der kuscheligen Momente. Doch warum verspüren wir gerade in den kalten Monaten das Bedürfnis, unseren Liebsten besonders nah zu sein? Die Gründe dafür sind vielseititig. #cuddletime

 

Draußen Schnee, drinnen Tee

Mit sinkenden Temperaturen sehnen wir uns nach Wärme und Geborgenheit. Das Kuscheln wird zur Antwort auf die äußere Kälte. Decken, warme Hoodies und eine Tasse Tee begleiten uns, wenn wir es uns drinnen gemütlich machen und die Nähe unserer Liebsten suchen. Es ist die Zeit des Jahres, in der wir uns gerne in flauschige Decken hüllen, umarmende Wärme genießen und gemeinsame Momente mit unseren Lieben schaffen. Das Knistern des Feuers, der Duft von Zimt und die sanfte Atmosphäre tragen dazu bei, dass die winterlichen Tage zu einer Zeit der Gemütlichkeit und des Zusammenseins werden. Und was gibt‘s Schöneres, als eingekuschelt mit unseren Liebsten Filme zu schauen und danach heißen Bath-Bomb-Badespaß zu haben?

Hormonwirbelsturm

Beim Kuscheln kommen nicht nur Umarmungen ins Spiel, sondern auch Glückshormone wie Oxytocin. Diese kleinen Helfer sorgen nicht nur für ein angenehmes Gefühl, sondern wirken sich auch positiv auf unser Stressniveau aus. Gerade in den dunklen Wintermonaten entfalten sie sich als wahrer Winterzauber und zaubern Glücksgefühle in unsere Herzen. Oxytocin, oft als das „Bindungshormon“ oder „Kuschelhormon“ bezeichnet, wird nicht nur beim Körperkontakt, sondern auch beim emotionalen Austausch freigesetzt. Dieser neurochemische Cocktail trägt dazu bei, dass wir uns nicht nur verbundener fühlen, sondern auch Stress und Anspannung abbauen. Es wird angenommen, dass die Freisetzung von Oxytocin nicht nur die emotionalen, sondern auch die körperlichen Aspekte des Wohlbefindens beeinflusst. Eine herzliche Umarmung oder ein liebevolles Kuscheln können somit nicht nur die Stimmung heben, sondern auch das Immunsystem stärken und den Blutdruck regulieren. Das harmonische Zusammenspiel von Zärtlichkeit, Nähe und den freigesetzten Hormonen macht das Kuscheln zu einer einfachen, aber wirkungsvollen Methode, um sich gegenseitig und sich selbst etwas Gutes zu tun – gerade in den kalten Monaten ein willkommener Lichtblick für Körper und Seele. Also: Go get Cuddles!