
Einmal draußen – immer draußen.
Wenn du ein Bild verschickst, verlierst du die Kontrolle darüber. Selbst wenn du vertraust – Screenshots und Weiterleitungen passieren schneller, als du denkst.
Dein Körper, deine Entscheidung.
Niemand hat das Recht, dich unter Druck zu setzen, ein Bild zu schicken. „Wenn du mich wirklich liebst…“ ist keine Entschuldigung für Grenzüberschreitungen.
Rechtlich bist du geschützt.
Das Weiterleiten oder Veröffentlichen intimer Bilder ohne Zustimmung ist strafbar (§ 120a StGB – „Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs“). Du darfst Hilfe holen!
Schick nichts im Affekt.
Gefühle wie Verliebtheit, Wut oder Angst können Entscheidungen trüben. Atme durch, schlaf eine Nacht drüber – du hast Zeit.
Hilfe holen ist stark, nicht peinlich!
Wenn ein Bild von dir kursiert oder du dich unwohl fühlst: Sprich mit einer Vertrauensperson oder kontaktiere eine Beratungsstelle (z. B. Rat auf Draht 147, Frauen- und Mädchenberatungsstelle, Saferinternet.at).
Noch mehr zu dem Thema findest du übrigens hier im Interview.
